Tommy Trösterbär hilft

Kinder zählen zu den besonders gefährdeten Verkehrsteilnehmern. Allein in Deutschland verunglücken jährlich viele Tausend von ihnen im Straßenverkehr.

Rettungsdienste werden somit immer wieder zu Einsätzen gerufen, bei denen Kinder krank oder verletzt sind und im Rettungswagen behandelt werden müssen. Die Kinder stehen in diesen Situationen unter besonderem Stress. Viele Tränen werden während einer Untersuchung vergossen, Angst und auch manchmal Panik vor dem „Ungewissen“ stehen im Vordergrund.

Hier hilft Tommy: Der Plüschbär dient als Trostspender und Angstnehmer. Tommy baut eine Brücke zu den kleinen Patienten und hilft Vertrauen aufzubauen. Mit seiner Hilfe können Rettungsfachkräfte spielerisch auch sehr junge Kinder ermutigen, zu bestimmen wo sie Schmerzen haben. Benötigte medizinische Instrumente können vorerst am Trösterbärchen demonstriert werden, so dass Kinder die notwendige Untersuchung besser verstehen. Tommy ist Seelentröster und ein beliebtes Schmuseobjekt und „vertritt“ auch die Eltern, wenn diese nicht vor Ort sind. Anschließend ist er für die Kinder ein treuer Begleiter zu Hause.

Deshalb setzen inzwischen viele Rettungsdienste auf den Helfer Tommy! Tommy ist 25 cm groß, selbstverständlich CE geprüft, einzeln in Polybeuteln verpackt und entspricht der EN-Norm für kindgerechtes Spielzeug.

Haben Sie Fragen oder Anregungen? Nehmen Sie gerne Kontakt zu uns auf. Wir werden uns so schnell wie möglich bei Ihnen zurückmelden.

 

Das schreibt die Presse

Eine Sponsoren-Aktion im Landkreis für die Trösterteddy endete jetzt viel Erfolg.

Helmstedt. Den Anfang machten im vergangenen Herbst Galina Behn und ihr Mann: Sie sponsorten die ersten 100 Trösterteddys, die künftig bei Rettungseinsätzen mitfahren sollten, um kleinen Patienten in einer Ausnahmesituation Trost zu spenden. Es sei ihnen eine Herzensangelegenheit, hatte Galina Behn dazu gesagt. Die ersten 100 Bären namens Tommy waren also schon unterwegs – wie erfolgreich würde der Spendenaufruf für weitere Trostspender sein?

„Die Aktion endete jetzt mit einem großen Erfolg“, teilte der Landkreis Helmstedt nun mit. Nachdem im vergangenen Jahr der Verlag KiM (Kinder im Mittelpunkt) begann, im Auftrag des Rettungsdienstes des Landkreises Sponsoren für die Kuscheltiere auf Rettungswagen zu suchen, konnten ganze 610 Trösterteddys finanziert werden. Möglich sei das „durch die großzügige Unterstützung von rund 60 Sponsoren aus dem Bereich Helmstedt“ geworden.

Durch das Vorbild von Familie Behn von der Domäne Sankt Ludgeri Wolsdorf seien viele Nachahmer gefunden worden, so dass jetzt alle Rettungswagen des Landkreises mehrfach mit dem Kuscheltier ausgestattet werden könnten – für den Fall der Fälle.

Die Trösterteddys fungieren für kranke oder von Notfällen betroffene Kinder als Seelentröster, Vertrauensperson und Kuscheltier in einem und soll ihnen die Angst vor Blaulicht, Spritzen und Schmerzen nehmen. „Die Resonanz hat uns sehr positiv überrascht. Wir sind besonders glücklich, den Teddy Tommy kostenlos an unsere kleinen Patienten weiter geben zu können und danken in ihrem Namen ganz herzlich allen Sponsoren“, wird Torsten Wendt in der Mitteilung zitiert, Erster Kreisrat und zuständiger Vorstand für den Rettungsdienst.

Das Erste, an was fast jeder beim Name DRK denkt, ist der Rettungsdienst. Die Notfallsanitäter/innen, Rettungsassistenten/innen und Rettungssanitäter/innen sind mit 6 Rettungswagen, 3 Krankentransportwagen und 2 Notarztwagen 24h an 365 Tagen im Jahr im Einsatz. Ihr Ziel ist es, den Bürger/innen der Landkreise Sömmerda und Artern Hilfe zu leisten und Leben zu retten. Diese wichtige Aufgabe nehmen unsere Mitarbeiter/innen sehr ernst und verrichten Ihren Job, den man eine Berufung nennen kann, mit sehr viel Liebe, Freundlichkeit und Engagement. Vor allem Einsätze mit Kindern gehen unseren Mitarbeiter/innen sehr nahe. Dabei sind nicht nur spezifische Kenntnisse über die Anatomie und Unterschiede bei Kindern zum Erwachsenen wichtig, sondern auch die Kommunikation. Unsere kleinen Patienten/innen haben oft sehr große Angst vor dem Rettungswagen, dem Personal, dem/der Arzt/Ärztin und vor der Behandlung. Oft ist es sehr schwierig die Kleinen, die mitunter starke Schmerzen verspüren, zu beruhigen. Stehen selbst die Eltern unter Schock und erleben Qualen, weil sie nichts ausrichten können, dann ist es die Aufgabe unserer Rettungsdienstmitarbeiter/innen Ruhe zu bewahren und den Kindern die Angst zu nehmen.
Wie könnte das besser funktionieren, als mit einem kleinen Begleiter in Form eines plüschigen Teddybären? An dem Plüschtier können Maßnahmen gezeigt werden, bevor sie bei den kleinen Patienten durchgeführt werden. So soll das Bärchen mehrere Funktionen haben, es soll ein Tröster, ein Begleiter, einfach ein Freund werden, den die Kinder behalten dürfen. Somit sind sie nicht allein, auch wenn Mama und Papa nicht mitfahren dürfen oder während einer Untersuchung nicht dabei sein können. Vor einigen Jahren rief uns Frau Gerhardts von der Verlagsgruppe KIM aus Detmold an, um genau über dieses Thema zu sprechen. Gemeinsam starteten wir das Projekt Trösterbärchen für den Rettungsdienst. KIM steht hierbei für Kinder im Mittelpunkt und das spürt man schon in gemeinsamen Gesprächen. Die Mitarbeiter/innen der Verlagsgruppe rufen Firmen in den Landkreisen Sömmerda und Artern Firmen, Vereine und Arztpraxen an und erzählen von der Bärchenaktion. Wenn Interesse besteht, dann können diese Trösterbärchen bei der Verlagsgruppe kaufen und diese damit an uns als DRK-Kreisverband Sömmerda/Artern e. V. spenden. Dadurch bekommen unsere kleinsten Patienten/innen einen kostenlosen Seelentröster geschenkt.
Am 21.02.2022 war es endlich wieder soweit und die telefonische Sponsorensuche begann erneut, bis zum heutigen Tage, an dem die Bärchen geliefert wurden.
Wir können mit Stolz verkünden, dass die Spendenaktion mehr als nur erfolgreich war und wir heute 760 Trösterbärchen an unseren Rettungsdienst übergeben konnten. Die Summe ist der absolute Wahnsinn und wir möchten uns von ganzem Herzen bei allen Sponsoren bedanken! Auch im Namen unserer kleinen Patienten/innen möchte wir Danke sagen! Sie können sich sicher sein, dass die Bärchen genau da ankommen, wo sie hingehören, in die Arme von verletzten oder kranken Kindern.

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