Tommy Trösterbär hilft

Kinder zählen zu den besonders gefährdeten Verkehrsteilnehmern. Allein in Deutschland verunglücken jährlich viele Tausend von ihnen im Straßenverkehr.

Rettungsdienste werden somit immer wieder zu Einsätzen gerufen, bei denen Kinder krank oder verletzt sind und im Rettungswagen behandelt werden müssen. Die Kinder stehen in diesen Situationen unter besonderem Stress. Viele Tränen werden während einer Untersuchung vergossen, Angst und auch manchmal Panik vor dem „Ungewissen“ stehen im Vordergrund.

Hier hilft Tommy: Der Plüschbär dient als Trostspender und Angstnehmer. Tommy baut eine Brücke zu den kleinen Patienten und hilft Vertrauen aufzubauen. Mit seiner Hilfe können Rettungsfachkräfte spielerisch auch sehr junge Kinder ermutigen, zu bestimmen wo sie Schmerzen haben. Benötigte medizinische Instrumente können vorerst am Trösterbärchen demonstriert werden, so dass Kinder die notwendige Untersuchung besser verstehen. Tommy ist Seelentröster und ein beliebtes Schmuseobjekt und „vertritt“ auch die Eltern, wenn diese nicht vor Ort sind. Anschließend ist er für die Kinder ein treuer Begleiter zu Hause.

Deshalb setzen inzwischen viele Rettungsdienste auf den Helfer Tommy! Tommy ist 25 cm groß, selbstverständlich CE geprüft, einzeln in Polybeuteln verpackt und entspricht der EN-Norm für kindgerechtes Spielzeug.

Haben Sie Fragen oder Anregungen? Nehmen Sie gerne Kontakt zu uns auf. Wir werden uns so schnell wie möglich bei Ihnen zurückmelden.

 

Das schreibt die Presse

Es passieren jeden Tag viele schlimme Dinge – aber auch viele gute. Leider schaffen es die schönen Nachrichten viel zu selten in die Presse. Das wird sich jetzt ändem, denn die HASEPOST berichtet nach Möglichkeit jeden Tag über mindestens eine„ Gute Nachricht“ aus der Region und aller Welt.

Seit November 2016 rückt er bei jedem Rettungseinsatz in Osnabrück mit aus: Trösterbärchen „Tommy“. Das Plüschtier kommt immer dann zum Einsatz, wenn Kinder in einen Unfall verwickelt werden oder schnell in ein Krankenhaus müssen.
Stadträtin Katharina Pötter nahm heute, am 18. Juni 2020, 980 Trösterbärchen für Osnabrücker Rettungsdienste entgegen. Das große Geschenk wurde von 100 Sponsoren aus Osnabrück und Umgebung unterstützt. Die Verlagsgruppe KIM (Kinder im Mittelpunkt) mit Sitz in Detmold hat das Sponsorennetzwerk aufgebaut und koordiniert.

Plüschgefährte schafft Vertrauen

Gerade für Kinder ist die Situation im Rettungswagen nur schwer zu bewältigen. Tommy hilft genau an dieser Stelle: Er tröstet und hilft, Vertrauen zu den Rettungsdienstmitarbeitern zu schaffen. Bei jedem Rettungseinsatz sind immer zwei Plüschtiere an Bord. Sie sind in einzelne Polybeutel verpackt, um die Hygiene im Dienstwagen nicht zu gefährden. Weil Tommy auch nach der Fahrt ins Krankenhaus oder nach Hause als Seelentröster bei den Kindern bleibt, verringert sich die Zahl der Plüschgefährten fortlaufend. Daher freuen sich Katharina Pötter und Heiko Schnitker, Abteilungsleiter Einsatz der Feuerwehr Osnabrück, besonders über die großzügige Spende.

Ohne Angst zeigen, wo es wehtut

„Es freut uns sehr, dass die Bärchenaktion jetzt ein zweites Mal stattfinden konnte. Beim letzten Mal nahmen die städtischen Rettungsdienste 460 Trösterbärchen entgegen – jetzt sind es sogar 980. Mit der finanziellen Unterstützung Osnabrücker Sponsoren, können Kinder in dieser schwierigen Situation nun ihr eigenes Trösterbärchen bekommen“, erzählt Katharina Pötter. (Die Bärchen machen solche Einsätze für uns, für Eltern, aber vor allem für die Kinder einfacher. Verletzte und eher schüchterne Kinder können uns dann zeigen, wo es ihnen genau wehtut und haben einen Trostspender“, schließt sich Heiko Schnitker an. Nachdem die Plüschgefährten jetzt an der Feuerwache Neustadt in Empfang genommen werden konnten, werden sie an die Rettungsdienste Osnabrücks verteilt.

 

Bärenstark Verein bekam Dankscheiben des Kindergartens BMW Strolche:

Sehr geehrte Frau Stiller, wir möchten uns ganz herzlich für die Zusendung der Trösterbärchen bedanken.

Wir verwendeten Ihre Trösterbärchen im Rahmen eines Projektes. Hierzu möchte ich Ihnen kurz unsere Erfahrungen schildern.

Unsere Krippen sowie auch Kindergartenkinder spielten im Freispiel oft Rollenspiele zum Thema Körper, Arzt, krank sein, Krankenhaus etc. Somit beschlossen wir im Frühling mit dem Projekt „Teddyklinik“ zu starten.

Wir griffen die Themen der Kinder auf und führten mehrere Sachgespräche über den Körper, Organe etc. durch. Wir betrachteten Bilderbücher zum Thema Arzt und zeichneten die Umrisse unseres Körpers nach.

Im Anschluss besuchten wir den BMW Gesundheitsdienst. Hier durften die Kinder Kuscheltiere verarzten und untersuchen, verschiedene Instrumente kennenlernen, sich untersuchen lassen usw. Der Besuch war für alle sehr aufregend und spannend. Die Kinder waren sehr interessiert und verloren auch ein bisschen die Angst vor einem Arztbesuch.

In unserer Einrichtung gestalteten wir daraufhin einen Raum als „Teddyklinik“ um. Die Klinik war mit viel Verbandsmaterial, Spritzen, Bettchen, Windeln, Erste Hilfe Koffern, Arztkoffern mit Instrumenten ausgestattet.

Hier kamen ihre Trösterbärchen zum Einsatz. Nun hatten die Kinder die Möglichkeit im Freispiel ihre Erlebnisse auszuleben. Sie konnten sich um die Bärchen kümmern, sie verarzten, abhorchen, ihnen Hustensaft geben etc.

Das Projekt fand nun seinen Abschluss und jedes Kind durfte einen Teddy zum verarzten mit nach Hause nehmen.

In diesem Sinne vielen herzlichen Dank!

Mit freundlichen Grüßen Ihr BMW Strolche Team

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