Beim Rettungsdienst des Landkreises Helmstedt sind Trostspender an Bord

Eine Sponsoren-Aktion im Landkreis für die Trösterteddy endete jetzt viel Erfolg.

Helmstedt. Den Anfang machten im vergangenen Herbst Galina Behn und ihr Mann: Sie sponsorten die ersten 100 Trösterteddys, die künftig bei Rettungseinsätzen mitfahren sollten, um kleinen Patienten in einer Ausnahmesituation Trost zu spenden. Es sei ihnen eine Herzensangelegenheit, hatte Galina Behn dazu gesagt. Die ersten 100 Bären namens Tommy waren also schon unterwegs – wie erfolgreich würde der Spendenaufruf für weitere Trostspender sein?

„Die Aktion endete jetzt mit einem großen Erfolg“, teilte der Landkreis Helmstedt nun mit. Nachdem im vergangenen Jahr der Verlag KiM (Kinder im Mittelpunkt) begann, im Auftrag des Rettungsdienstes des Landkreises Sponsoren für die Kuscheltiere auf Rettungswagen zu suchen, konnten ganze 610 Trösterteddys finanziert werden. Möglich sei das „durch die großzügige Unterstützung von rund 60 Sponsoren aus dem Bereich Helmstedt“ geworden.

Durch das Vorbild von Familie Behn von der Domäne Sankt Ludgeri Wolsdorf seien viele Nachahmer gefunden worden, so dass jetzt alle Rettungswagen des Landkreises mehrfach mit dem Kuscheltier ausgestattet werden könnten – für den Fall der Fälle.

Die Trösterteddys fungieren für kranke oder von Notfällen betroffene Kinder als Seelentröster, Vertrauensperson und Kuscheltier in einem und soll ihnen die Angst vor Blaulicht, Spritzen und Schmerzen nehmen. „Die Resonanz hat uns sehr positiv überrascht. Wir sind besonders glücklich, den Teddy Tommy kostenlos an unsere kleinen Patienten weiter geben zu können und danken in ihrem Namen ganz herzlich allen Sponsoren“, wird Torsten Wendt in der Mitteilung zitiert, Erster Kreisrat und zuständiger Vorstand für den Rettungsdienst.

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