Die Feuerwehr Herford hat im Rahmen der Aktion „Trösterbärchen für den Rettungsdienst“ 650 neue Tröster-Teddys erhalten. Ermöglicht wurde dies durch mehr als 65 Firmen aus Herford, die sich an der Aktion mit Spenden beteiligt haben. Die Plüschbären werden auf allen Rettungsdienstfahrzeugen der Feuerwehr mitgeführt und spenden bei Einsätzen mit Kindern Trost und helfen, Angst zu nehmen.
Die Verlagsgruppe Kinder im Mittelpunkt (KiM) aus Detmold organisiert die Aktion und stattet Rettungswagen und Feuerwehren mit dem speziellen Plüschbären „Tommy“ aus.
„Die Teddys spenden den Kindern nicht nur Trost und nehmen die Angst, sondern unterstützen auch das Rettungsdienstpersonal sowie die Ärzte bei den Untersuchungen. Tommy hilft dabei, medizinische Abläufe verständlicher zu machen und vertritt in solchen Momenten auch Mama oder Papa als Schmuseobjekt“, erklärt Lutz Kölling, Leiter der Feuerwehr Herford.
Die Aktion ist in Herford bereits seit vielen Jahren etabliert: Die ersten „Tommys“ kamen 2012 zum Einsatz, weitere Übergaben folgten 2020 und 2024. Die nun übergebenen Bären reichen im Durchschnitt für etwa zwei Jahre aus.
„Vielen Dank an alle Sponsoren, die diese Projekte überhaupt erst möglich machen. Es ist immer wieder schön, wie groß die Bereitschaft ist, sich an dieser Aktion zu beteiligen – sowohl durch gezielte Ansprache als auch durch Unternehmen, die von sich aus auf uns zukommen“, freut sich Sabine Gerhardts, Vertriebsleitung „Kinder im Mittelpunkt“.
Die Verlagsgruppe KiM ist in Herford nicht unbekannt: Sie versorgt die Feuerwehr ebenfalls mit Malbüchern, die im Rahmen der Brandschutzerziehung von Kindergartenkindern als Belohnung ausgeteilt werden.
Eine Sponsoren-Aktion im Landkreis für die Trösterteddy endete jetzt viel Erfolg.
Helmstedt. Den Anfang machten im vergangenen Herbst Galina Behn und ihr Mann: Sie sponsorten die ersten 100 Trösterteddys, die künftig bei Rettungseinsätzen mitfahren sollten, um kleinen Patienten in einer Ausnahmesituation Trost zu spenden. Es sei ihnen eine Herzensangelegenheit, hatte Galina Behn dazu gesagt. Die ersten 100 Bären namens Tommy waren also schon unterwegs – wie erfolgreich würde der Spendenaufruf für weitere Trostspender sein?
„Die Aktion endete jetzt mit einem großen Erfolg“, teilte der Landkreis Helmstedt nun mit. Nachdem im vergangenen Jahr der Verlag KiM (Kinder im Mittelpunkt) begann, im Auftrag des Rettungsdienstes des Landkreises Sponsoren für die Kuscheltiere auf Rettungswagen zu suchen, konnten ganze 610 Trösterteddys finanziert werden. Möglich sei das „durch die großzügige Unterstützung von rund 60 Sponsoren aus dem Bereich Helmstedt“ geworden.
Durch das Vorbild von Familie Behn von der Domäne Sankt Ludgeri Wolsdorf seien viele Nachahmer gefunden worden, so dass jetzt alle Rettungswagen des Landkreises mehrfach mit dem Kuscheltier ausgestattet werden könnten – für den Fall der Fälle.
Die Trösterteddys fungieren für kranke oder von Notfällen betroffene Kinder als Seelentröster, Vertrauensperson und Kuscheltier in einem und soll ihnen die Angst vor Blaulicht, Spritzen und Schmerzen nehmen. „Die Resonanz hat uns sehr positiv überrascht. Wir sind besonders glücklich, den Teddy Tommy kostenlos an unsere kleinen Patienten weiter geben zu können und danken in ihrem Namen ganz herzlich allen Sponsoren“, wird Torsten Wendt in der Mitteilung zitiert, Erster Kreisrat und zuständiger Vorstand für den Rettungsdienst.